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Freitag, 28. Oktober 2016

Schnee - ein Gedicht

Erstellungsdatum: ???


Es gab in meinem Leben eine Zeit, da habe ich sehr viel gedichtet. Ich saß an meinem Schreibtisch mit dem Blick auf einen wunderschönen Vorgarten voller Rosenbüschen, Lavendelbeeten und Buchsbaumhecken. Meine Finger haben da schon fast von alleine Gedichte via Tastatur aufs "Papier" gebracht.

In dem nachfolgenden Gedicht habe ich das thematisiert, was ich sah: Schnee, der die Rosen bedeckte. Letztlich war mir das aber dann doch zu platt und da ich am Vorabend mal wieder einen Teil vom "Paten" gesehen hatte, habe ich in dem Gedicht eine andere Ebene versucht zu thematisieren: Lug, Trug und "weiße Westen".


Freitag, 23. Oktober 2015

Kassandra

Erstellungsdatum: 2008 (?)


Im nachfolgenden Gedicht widme ich mich der mythologischen Figur der Kassandra. Mit der Kunst der Wahrsagung betraut und verflucht, dass niemand ihr Glauben schenken möge, sagte sie den trojanischen Krieg (und später ihren eigenen Tod) voraus, doch ihre Warnung blieb ungehört.


Freitag, 21. August 2015

Verliebt in ein Lied

Erstellungsdatum: 01.08.2009


Ich habe in meinem Leben nie viel getanzt. Als Kind in der Schule gab es eine Rock'N'Roll AG, da hab ich meinen ersten und bislang einzigen typischen Standarttanz kennen gelernt. 2007 oder 2008 fing ich dann an mit "historischen und historisierenden Tänzen" und da hat mich das Fieber gepackt.

Inzwischen tanze ich sogar im Verein bei Saltatio Aachen e.V. und gehe auf zwei bis mehr Tanzbälle im Jahr.

Ein Tanz hat es mir besonders angetan. Es gibt viele wunderschöne Reihentänze und Reigen und auch einige Paartänze. Und einer dieser Paartänze ist die Folia. Das Lied, das mir dazu besonders gut gefällt ist von Jordi Savall "Rodrigo Martinez". In diesem Video sieht man, wie der Tanz aussehen kann auf einem Ball - auch wenn das Licht nicht so gut ist. Letztlich war die Kamera aber sehr dezent installiert, so dass sie das Spiel und das Ambiente auf dem Ball nicht störte.

Dem Tanz und dem Lied habe ich ein "Gedicht" gewidmet.


Freitag, 31. Juli 2015

Ein Gedicht ohne Titel

Erstellungsdatum: 02.05.2006


Im Jahr 2006 war mein Freund im Urlaub. Ohne mich. Und anstelle uns (fast) jeden Tag zu sehen, wie in den Jahren davor, war er auf einmal nicht mehr da. Die Leere in mir habe ich mit einem Gedicht versucht zu bekämpfen.

Einen Titel hat das Stück nicht, mir ist damals keiner dazu eingefallen. Und so lasse ich es ohne Titel.

Freitag, 3. Juli 2015

Der Fährmann

Erstellungsdatum: irgendwann 2006 - 2008


Mit dem nachfolgenden Gedicht beschäftige ich mich mit Charon. Es ist der Fährmann, der in der griechischen Mythologie die Seelen der Verstorbenen (und manchmal auch Lebende) in die Unterwelt geleitet.


Freitag, 30. Januar 2015

Ophelia

Erstellungsdatum: 20.02.2006


Viele Künstler haben die Frauengestalt aus "Die Tragödie von Hamlet, Prinz von Dänemark" von Shakespeare in ihren Werken verarbeitet. Das Gemälde "Ophelia" von John Everett Millais inspirierte mich zu einigen hastig hingekritzelten Versen. Ich zähle mich keinesfalls zu den Künstlern aber bin doch ganz zufrieden mit meiner Beschreibung der Toten.


Freitag, 26. September 2014

Herbstwind

Erstellungsdatum: 18.10.2006


Im Herbst 2006, als ein Herbstwind die Blätter in den Bäumen rauschen ließ, schrieb ich das nachfolgende Gedicht.


Freitag, 29. August 2014

Die Sphinx

Erstellungsdatum: 2009

 

Ich liebe die griechische Mythologie. Die alten Sagen und Legenden lese ich immer wieder gerne. Die griechischen Helden- und Götternamen sind wunderschön und die Verzweigungen des Schicksals sind immer wieder wundervoll zu lesen.

2009 hat mich die Geschichte von Ödipus inspiriert ein Gedicht zu schreiben. Ich habe mich dem Ungeheuer gewidmet, dass die Stadt Theben terrorisierte.

Freitag, 14. Februar 2014

Rätsel in Gedichtform

Erstellungsdatum: April 2009

Das Gedicht, welches ich letzte Woche vorgestellt habe, hat mich so stark an meine Spielezeit bei dem Browsergame "the Arena" erinnert und wie viel Zeit ich in das im Forum laufende Rollenspiel gepackt hab. Das Rollenspiel im Forum hat für mich das Spiel ausgemacht. Das ganze Browsergame Arbeit verrichten, Kriege führen etc. war eher Nebensache für mich.
Ich war zwar Kriegsministerin der Amazonen, was vor allem Kontakt via Chat und Messenger mit Verbündeten bedeutete, doch "nebenbei" habe ich vier verschiedene Rollenspielfiguren im Forum gespielt und fand es großartig, dass manche Leute es nie durchschaut haben, dass alle vier Amazonen von mir dargestellt wurden. Bei einer Figur wurde es einigen Verbündeten auch erst dann klar, als ich mit ihr im Rollenspiel in einem anderen Forum auftauchte und meine Hauptfigur und diese andere Amazone die gleiche IP hatten.

Mit dieser anderen Figur (Name: Thilia Hiberia) hatte ich sehr viel Spaß. Die nachfolgenden Gedichte sind ihr in den Mund gelegt worden. Sie war die Priesterin der Uma (die Amazonen sahen sich als Kinder der Göttin Uma und des Gottes Ares) und hauptverantwortlich für ein RPG-Fest, das die Amazonen ausrichteten. Bei diesem Fest mussten die Teilnehmer 5 Aufgaben bewältigen. Zu jeder Aufgabe gab es Hinweise für diejenigen, die ein Rätsel im Vorlauf lösten. Die Rätsel hatte ich selbst verfasst und in Gedichtform aufgeschrieben.
Ganz zum Schluss löse ich auf, um wen es sich in den Rätsel handelt. Wer Spaß am raten hat, kann sich aber gerne ohne zu spoilern mit den Vierzeilern beschäftigen.

Rätsel I

Die großen Völker ihre Kinder sind
ihrem ersten Manne nicht wohl gesinnt.
Die erste Aufgabe in ihrem Element
bringe Hilfe, wer ihren Namen nennt.


Rätsel II

Den Gegenspieler des Götterherrn
solltest du hier nun verehr'n.
Doch nicht des Fürsten Blut ich mein,
welcher Name fällt dir dazu ein?



Rätsel III

Dem Herrn über die Zwischenwelt
diese Arbeit sehr wohl gefällt.
Er erleichtert diese Arbeit dir,
wenn du nennst seinen Namen mir!


Rätsel IV

Die Erleuchtung am Tage ER bringt
nächtens IHR Licht uns beschwingt.
Doch gesucht ist weder SIE noch ER
sondern ihrer beiden Schwester.


Rätsel V

Gemeinsam nur könnt ihr es schaffen
ihr müsst euch nur zusammen-raffen.
Eure Hände ineinander schlingt
und mir den Namen dafür bringt.



Die Rätsel sind knifflig (was mir das "Geschimpfe" manch eines Wettkampfteilnehmers über Messenger zeigte) aber ich musste ja etwas zusammenbasteln, was auch dem Spieler der Figur ein Rätsel war. Im Internet einfach suchen kann ja jeder und dementsprechend habe ich die Rätsel in der Schwierigkeit angepasst an die Mittel und Möglichkeiten, die die Spieler der Figuren hatten.
Und wer es jetzt noch nicht gemerkt hat: Ich bin ein großer Fan der antiken Mythen und Legenden. Vor allem die griechische Mythologhie und Götterwelt hat es mir angetan.

Hier nun die Auflösungen der Rätsel:
Lösung zu Rätsel I: Gaia, Gäa, Mutter Erde, Erdmutter
Lösung zu Rätsel II: Veiovis, Vediovis
Lösung zu Rätsel III:  Charon
Lösung zu Rätsel IV: Eos, Aurora, Thesan
Lösung zu Rätsel V:  Concordia, Eintracht

Ich selbst fand Rätsel I, III und V recht einfach. Die Götter kennt man aus dem Geschichtsunterricht der Schule oder eben Concordia von Sportvereinen. Rätsel II und IV waren da schon schwieriger.
Die jeweiligen Lösungs-Götter deuteten ganz nebenbei auf den nächsten Wettkampf hin. So war bei Gaia eine Art Schlammcatchen zu bestehen, bei Charon mussten die Teilnehmer einen See im Boot überqueren.

Freitag, 7. Februar 2014

Ein Gedicht - "Die Amazone"


Erstellungsdatum: 20.8.2007

 

Da ich nicht nur Objekte schaffe sondern auch meinem Hirn hin und wieder (vor allem in der Vergangenheit) Sachen abgerungen habe, stelle ich heute ein Gedicht vor.

Hintergrund zu dem Gedicht ist ein Browser-Spiel, das ich einige Jahre gespielt habe. Es heißt "the Arena" (kurz TA) und wenn ich richtig informiert bin, so ist das Spiel inzwischen längst nicht mehr das, was es mal war. Ich selbst war zu seiner Hoch-Phase auch nicht dabei sondern bin erst danach dazu gestoßen.
Zu dem Spiel kam ich über die Allianz der Amazonen. Wie ich die Amazonen kennen lernte? Die hatten ihr Forum in einem größeren Forum, in dem auch ein anderes Spiel sein Forum hatte, das ich ein paar Jahre gespielt hab. Dabei handelte es sich um einen RP-Freeshard von Ultima Online (es war der Freeshard Arkanium).

Also letztlich kam ich über einen großen Umweg zu "the Arena" und wurde erst Amazone, bevor ich einen Account in dem Browsergame erstellte. Schon witzig, wie das damals lief. Nunja, letztlich hat mich die kreative Arbeitswut gepackt und ich hab innerhalb weniger Minuten das Gedicht geschrieben. Das war kurz nachdem ich den Amazonen beigetreten bin. An einigen Stellen hab ich noch bis zum Abend gefeilt aber dann hab ich es den Amazonen vorgestellt. Das Gedicht wurde dazu genutzt, um neue Spieler für die Allianz der Amazonen zu gewinnen in einem "We want you"-Thread im großen TA-Forum.



Und jetzt, da ich die Zeilen noch einmal lese, frage ich mich was aus all den anderen Amazonen und vor allem aus ihren Spielern geworden ist.
Falls da draußen irgendwer sich an Arkanium und/oder TA erinnert und sich angesprochen fühlt: ich bin "Lady Priscylla" und dem Kontakt zu Spielern von beiden Spielen (sofern ich sie damals schon kannte) nicht abgeneigt.