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Freitag, 25. Dezember 2020

Der Jahreskreis als "Poster"

Erstellungsdatum: 1. Dezemberwoche 2020


Im grünen Forum findet jedes Jahr ein Weihnachtswichteln statt. 2020 hatte ich viel Elan und habe daran teilgenommen. Für mich ist das Schönste am Wichteln nicht, dass ich etwas bekomme, sondern dass ich jemandem etwas schenken kann. Und wie sollte es auch sein: Beim Wichteln im grünen Forum geht es ums selber machen!Ich habe mir aus der Wunschliste einen Wunsch ausgesucht, der da lautete:

Wanddeko im paganen Stil.

Der Wunsch war noch weiter ausformuliert, ließ aber sehr viele Freiheiten bei der Ausgestaltung.

Ich habe unter anderem ein Poster gemalt (mit Tusche), auf dem der Jahreskreis mit den paganen Festen abgebildet ist. Passend zu den Jahreszeiten habe ich noch etwas Zierde in die Ecken des Posters gemalt.

Erstaunlicherweise hat diese ganze Aktion 3 Abende und ein paar Stunden an einem schönen Samstag Vormittag gekostet. Aber Gut Ding will manchmal einfach Weile haben.

Oben auf den Bildern habe ich die Ecken "beschwert", damit das Poster glatt liegt. Auf dem nachfolgenden Bild ist es so "rollig", wie es vor dem Verpacken war. Da ich das Poster in einer Papp-Rolle verpackt habe (zusammengerollt), wird es inzwischen arg eingerollt sein.

Ich zeichne ganz gerne mit Tusche, weiß aber nach dem Poster wieder, warum ich es nicht so häufig mache: Es ist anstrengend.

Aber das Ergebnis rechtfertigt die Anstrengung!


Freitag, 19. April 2019

Pause? Keineswegs...

Erstellungsdatum: ab November 2018


Willkommen im Wurzelpalast...
So steht es auf dem Estricht UNTER dem Vinyl im Flur des Wurzelpalastes.
- Des Wurzelpalastes? ...  -
Ja, die Frage ist berechtigt. Nach über zwei Jahren Suche haben der Wurzelprinzgemahl (WPG) und ich ein Haus nach unseren Vorstellungen gefunden und auch gekauft. Seit Mitte November sind wir nun Hausbesitzer und -inhaber. Seit kurz vor Weihnachten wohnen wir in dem Haus und seit Ende Dezember haben wir nur noch diesen einen Wohnsitz.

Zehn Jahre in der ersten und einzigen gemeinsamen Wohnung sind regelrecht verflogen...

Seit Juni 2018 wissen wir von unserem Glück und meine/unsere Planungen gehen ganz in die Richtung Eigenheim. Ich bin also nicht untätig!
Aber wie bereits zu Beginn des Blogs berichtet, wird hier kein "Work in Progress" betrieben und kein "Tagebuch" geschrieben. Ich zeige nur fertige Ergebnisse.

Aber da man mit einem Haus nie fertig ist und ein Work in Progress nun doch angebracht wäre, zeige ich hier ein paar meiner Werkeleien aus den letzten Wochen.

Wir haben selber
  • das Parkett geklebt (ja, geklebt, nicht schwimmend verlegt. Mit Fußbodenheizung ist nur kleben richtig und ordentlich),
  • Hart-Vinyl verlegt (hier nun schwimmend, das klappt mit der Fußbodenheizung),
  • jede Menge Zimmer angestrichen (weiß und auch schwarz - mein innerer Teenie hat sich enorm gefreut, damals habe ich mir immer ein schwarzes Zimmer gewünscht aber es nie realisiert weil Haus der Eltern und danach Mietwohnug... im eigenen Haus und mit passendem WPG kann man aber seiner schwarzen Seite nachgeben),
  • Fußbodenleisten auf Gehrung geschnitten und montiert (das ist echt schlimmer als Fußboden verlegen...),
(hier sieht man das Parkett (rechts), das Hart-Vinyl (links), Anstrich schwarz und weiß, zugeschnittene Metall-Übergangsleiste für den Boden, zugeschnittene und bearbeitete Fußbodenleiste...)


  • diverse Fehler (oder Features) in der Elektrik behoben und bereinigt,
  • kaputte Teile ausgetauscht, auch einen Ofen und diverse andere Großteile,
  • neue Möbel nach unserem Geschmack für die Räume ausgesucht, besorgt und aufgebaut (auch diese zumeist in schwarz in Holzoptik),
  • Möbel zum Teil umgebaut, damit sie passend zu unseren Vorstellungen sind,

  • Holz schleifen und so bearbeiten, dass es gut aussieht (hier am Beispiel der Treppe),
(hier sieht man auch, dass wir Teile des Treppenhauses grau gestrichen haben)


  • viele Maschinen genutzt (Kreissäge, Stichsäge, Kappsäge, Trennscheibe etc.), die sonst eher nicht in meinem Fokus lagen,
  • einen alten und vorhandenen Spiegel der Elektronik beraubt und mit schwarzem Lack versehen

  • und noch viele Sachen mehr...

Ein Haus zu kaufen bedeutet enorme Emotionen und auch enorme Anstrengung, wenn man Umbau und Umzug zu Zweit (!!!) stemmt.
Okay, wir sind auch nur zwei Häuser weiter gezogen aber aus einer 57 m² Wohnung umzuziehen auf der selben Straße, da wollten wir alles zu zweit schaffen.
Klar hatten wir auch ein wenig Hilfe aber die Stunden der Helfer bei Umbau und Umzug begrenzen sich auf ca. 30 Stunden - und ein Großteil davon geht für den Fahraufwand drauf, den ein Helfer mit Anhänger hatte, um unser Parkett abzuholen.

Noch ist nicht alles renoviert und geschafft...
aber nun wisst ihr, warum ich noch keine neuen Fotos für alte Projekte habe und der Blog aktuell nicht mein primäres Ziel für Aktivitäten ist.

Im Übrigen werde ich mir ein eigenes Nähzimmer (aka "das Atelier") einrichten und dann dort viele tolle neue Sachen nähen/entwerfen und basteln!
Und im Werk-Keller wird es eine 3 m breite Schrankwand geben, die als Kostümgarderobe dienen soll - beim Packen für den Umzug bin ich über so viele Sachen "gestolpert", die ich selbst gewerkelt/genäht habe aber die noch nicht abgelichtet sind. Bei einigen Sachen war ich regelrecht überrascht, ich hatte sie schlichtweg vergessen.

Es ist nicht tot, was ewig liegt, bis dass die Zeit den Blog besiegt *lacht* - Der Blog ist nicht tot!

Und damit ihr wisst, dass Cthulhu auch bei uns Einzug gehalten hat: Et viola, der Keller-Cthulhu:

(Sobald der Keller renoviert wird, sollte die Wand grau werden. Jetzt haben wir uns aber so an das "Monster" im Keller gewöhnt, dass ich beim Renovieren dann schönere Tentakeln an die Wand malen werde und diese auch etwas Raumgreifender werden...)

Freitag, 6. April 2018

Ein neuer Larp-Charakter und ein Wappen für das Adelsspiel

Erstellungsdatum: 31.03. - 01.04.2018

Ich spiele seit November einen neuen Larp-Charakter. Entworfen habe ich die Dame vor allem für Tanzbälle.
Nun etwas Vorgeschichte, warum ich einen neuen Charakter für Tanzbälle ins Leben gerufen habe:

Noch eines vorweg, damit es nicht zu Irritationen kommt. Wenn ich von Mann und Frau rede, dann meine ich das Geschlecht, in dem man geboren wurde (und da dies kein politischer Blog ist, lasse ich mal alles andere außen vor). Wenn ich von Herr und Dame rede, dann meine ich damit die Tanzposition, die man einnimmt. Es können also zwei Frauen miteinander tanzen, wobei die eine Frau die Dame ist und die andere Frau der Herr.

Mit gut 13 Jahren Tanzerfahrung habe ich schon einige Tanzbälle besucht und habe bislang immer als Dame getanzt.
Im Jahr 2016 auf einem Tanzball gab es dermaßen heftigen Damen-Überschuss, dass ich trotz Damen-Tanzkarte nicht zum tanzen gekommen bin. Ich habe von den gut 25 Tänzen, die ich getanzt habe auf diesem Ball dann rund 20 als Herr getanzt.
Wenn man einen Tanz in dem Genre beherrscht, dann kann man ihn sowohl auf Damen- als auch auf Herrenposition tanzen. Dies zur Erklärung für die, die sich jetzt über den spontanen Seitenwechsel wundern.
Was 2016 auf dem Ball extrem doof war: Ich hatte ein Kleid an. Und wenn ich in Herrenposition tanze und dabei die Dame dann auch führen muss, dann kann ich nicht noch auf Stolperfallen durch mein eigenes Kleid Rücksicht nehmen.


Also habe ich mich für den Herbst 2017 Jahr direkt als Herr auf einen Tanzball angemeldet - und dafür ein passendes Gewand genäht. Als Herr war es in Herrengewandung so viel einfacher zu tanzen und die Damen zu führen. Und es hat unheimlich viel Spaß gemacht.

Nun bin ich aber kein großer Freund davon, selber einen Mann zu spielen. Dafür bin ich einfach zu gerne Frau. Also habe ich mir einen passenden Larp-Charakter gebastelt: Eine Frau, die als Herr auf Tanzbälle geht. Und damit ich auch auf Hofhaltungs-Cons künftig einen passenden Charakter habe, habe ich ihr einen adeligen Hintergrund gegeben.


Mein neues Ich trägt den Namen Laetitia Moravia Yasina von Firnwasser aus dem Hause Creagala

Warum tanzt Frau als Herr auf einem Tanzball? Hier etwas Hintergrundgeschichte zur Figur:
Laetitia wurde als siebtes Kind und als siebtes Mädchen in eine Baronsfamilie geboren. Der Baron bestand darauf, dass seine Töchter allesamt zu Damen wurden und hatte natürlich auch Musiker engagiert, um den Mädchen das Tanzen beizubringen. Als Laetitia groß genug war, dass sie auch ernsthaft am Tanzunterricht beteiligt wurde, da standen bei ihren älteren Schwestern die Hochzeiten an. Die älteren Schwestern tanzten also in Damen-Position und die jüngeren Schwestern mussten als Herrenersatz herhalten.
So ging es Jahr um Jahr und da Laetitia die jüngste der Kinder war, tanzte sie bis zuletzt immer als Herr für die nächste Schwester, deren Hochzeit anstand.
Einzig und alleine die Folia (ein Paartanz) ließ der Vater die Mädchen nie als Herr tanzen. Hier nahm er sich das Recht als Lehrer heraus.
Laetitia selbst hat nie geheiratet. Sie hatte zwar einen Verlobten aber zur arrangierten Hochzeit ist es nie gekommen. Sie hat sich mit einem Handel aus der Verlobung gelöst und damit dem Verlobten eine Liebeshochzeit ermöglicht. Sie zog daraufhin in eine der größeren Städte des Königreichs und machte sich als Händlerin für Luxuswaren selbstständig.
Als Händlerin und Edle (wenn auch ohne Titel) ist sie zwar 'Dame' (hier jetzt als Frau edler Abstammung gemeint) aber kleidet sich fast nie in Kleider oder Röcke. Sie zieht es vor Hosen zu tragen! Laetitia tanzt für ihr Leben gerne aber wenn sie tanzt, dann wie gewohnt auf Herrenposition. Einzig die Folia (ein Paartanz) hat sie nie wirklich als Herr tanzen gelernt.

Warum jetzt ausgerechnet die Folia als Dame?
Ich liebe die Musik und den Tanz! Und ich WILL diesen einen Tanz dann auch als Dame tanzen! Das hat beim Tanzball im November 2017 wunderbar geklappt und das wird es bestimmt auch auf den nächsten Tanzbällen, die Laetitia besuchen wird!
Ganz nebenbei hatte ich auf dem Ball im November 2017 einen wunderbaren Tanzpartner, der sich meiner erbarmte und mir den Walzer auf dem Parkett beigebracht hat. Er hat super geführt und ich habe zum ersten Mal in meinem Leben einen Walzer getanzt - und es war gleich ein Wiener Walzer. Ich glaube sogar, dass bei einem so schnellen Walzer ein Rock/Kleid hinderlich gewesen wäre - zumindest so, wie wir durch und um die anderen Paare auf dem Parkett gewirbelt sind.
Bei einigen Paartänzen nehme ich mir dann heraus, dass auch ich ein oder zwei Tänze auf einem Ball dann doch als Dame tanzen möchte.


Laetitia ist also adelig.
Was braucht man dafür? Richtig, ein Wappen.
Das Konzept für das Wappen ist schon in Vorbereitung auf den ersten Tanzball mit Laetitia entstanden. Ich wollte ein Farbkonzept für meine erste Herren-Tanzgewandung haben.


Das Wappen ist zweigeteilt und repräsentiert die Namensbestandteile "von Firnwasser" (links) und "aus dem Hause Creagala" (rechts).
Das Abstammungshaus stand für mich als erstes fest. Creagala ist eine sprachlich nicht korrekte Zusammenfassung von zwei Wörtern aus dem schottischen Gälisch:
Creag - Fels
Fala - Blut
Zusammengefasst soll es in etwa die Bedeutung Blut-Fels/Blut-Stein haben. Hintergrund dieses Namens in meiner kleinen Geschichte ist, dass die Familie einen starken militärischen Hintergrund hatte und in vielen Schlachten siegreich war. Für diesen Wappenteil habe ich mir die Farben rot und schwarz genommen.

Ich wollte im Namen meines Charakters nun aber nicht nur militärisches und Blut hinterlegen sondern auch etwas "helleres". So habe ich mir überlegt, dass der Familienzweig, aus dem Laetitia stammt, den Hauptsitz (Burg) an einem kalten Flüsschen hat, der den Namen Firnwasser trägt. Hier drängten sich natürlich die Farben weiß und blau auf.

Aus ersten Skizzen entstand dann das gezeigte Wappen.
Natürlich ist so ein detailliertes Wappen nicht immer einfach unterzubringen, vor Allem, wenn man nur auf kleiner Fläche Platz hat. Also habe ich noch eine vereinfachte Variante erstellt:



Ich werde demnächst auch ein Wappentuch besticken oder gar ein Wappen nähen. Das Wappen wird also nicht ungenutzt bleiben.

Meine erste Herren-Tanzgewandung (für einen Ball im November 2017) habe ich in einem schwarz-grau-gemusterten Stoff mit roten Highlights genäht.
Mein zweites Herren-Tanzgewand (für einen Ball im März 2018) habe ich in den Farben blau-weiß genäht. Das war allerdings eher Zufall, denn ich hatte die Stoffe in weiß und blau noch im Stash. Aber der Zufall spielt hier dem Wappen gut in die Hände.
Sobald ich die Zeit und das Wetter dazu habe, werde ich von beiden Kostümen auch Fotos in eigenen Beiträgen nachreichen.


In einer weiteren Hinsicht spielt mir das Ganze noch gut ins Konzept:
Seit einigen Tagen geistert mir die Idee für einen weiteren Gehrock im Kopfe herum. Dieser soll allerdings schwarz werden (nicht grau-schwarz) und blutrote Highlights erhalten. Außerdem würde ich dafür gerne einen militärisch angehauchten Schnitt verwenden. Bei einer militärischen Hintergrundgeschichte der Familie ist das dann auch gut unterzubringen.

Und damit jetzt keiner glaubt, ich hätte "nur" den schwarzen militärischen Gehrock in Überlegung:
- In meinem Stash befindet sich noch ein grüner Stoff mit Paisley-Muster und ein goldener Stoff, die gerne zusammen ein Gewand werden wollen.
- Und ich habe auch gerade ein Sommer-Tanzgewand in Planung (für einen Tanzball im Juni 2018), für den ich mintgrüne Seide mit blass-goldener Stickerei und fliederfarbene Seide für die Highlights bestellt habe.

Freitag, 18. August 2017

Blumen für die Gastgeberin - ein Geschenk für die Gastgeberin des Bücherballs

Erstellungsdatum: Juli 2017

Ich war auf einen Ball eingeladen - einen Ball unter dem Motto "Der Ball der träumenden Bücher".
Nun brauchte ich neben einem Kostüm ja auch ein Geschenk für die Gastgeberin. Das eigentliche Geschenk waren kulinarische Spezialitäten aus Aachen und Umgebung (belgische Pralinen, Printen und Pralinen von Lindt). Aber etwas dekoratives durfte es dann auch noch sein.
 


Ich wusste, dass die Gastgeberin ein rot/weißes Kleid tragen würde. Also wollte ich mich auch farblich an das Kleid anlehnen.
Für mein Kostüm hatte ich bereits Papierrosen gebastelt und hatte Gefallen an den Blumen gefunden.


Also habe ich weitere Buchseiten gefleddert und einen Blumenstrauß gebastelt. Einige der Blumen habe ich rot angemalt.
Die Blumen haben jeweils in der Mitte eine rote Perle - ich hatte nur weiße Perlen in der passenden Größe zu Hause, also hab ich kurzerhand einige dieser Perlen mit mattem, roten Nagellack eingefärbt.
 

Um die Draht-Stiele habe ich zwei Buchseiten drapiert und geklebt, damit man nicht einfach losen Draht in den Fingern hat.
Da mir diese "Tüte" dann aber zu mickrig aussah, habe ich weiße und rote Perlen auf roten Draht gefädelt und an den Strauß gebracht.


Der Strauß sitzt etwas unsymmetrisch in der Fassung, was ich persönlich nun nicht so schlimm finde.


Sobald ich ein eigenes Haus habe, werde ich gewiss eine tolle Foto-Ecke in meinem Garten herrichten. Gartenfotos von DIY-Sachen sind immer noch die schöneren Fotos.


Freitag, 23. Juni 2017

Ich brauche noch eine Tasche für die Gnymphe!

Erstellungsdatum: August 2016

Der WPG und ich waren als NSC auf einem Larp und ich wollte dem WPG noch eine Umhänge-Tasche nähen. Ich habe ein Stück weißer Baumwolle genommen, dass ich mal geschenkt bekommen hatte. Der Stoff war recht dick und fest.

Ganz nebenbei: Bekommt eigentlich jeder, der eine Nähmaschine besitzt, auch so viel Stoff von Leuten geschenkt? Und ist es dann meist so ein komisches Zeug, das man eigentlich gar nicht braucht?

Wieder zum Thema:
Die Tasche war also weiß, das Futter der Tasche war ein brauner, dünner Baumwollstoff. Als die Tasche und das Band zum Umhängen noch separat waren, habe ich das Ganze mit dunkelrotem Färbemittel in die Waschmaschine gegeben. Heraus kam dabei eine hellrosa Tasche - ich schaffe es einfach nicht, ordentlich zu färben. Ganz selten bekomme ich das Ergebnis, das ich haben wollte. Vielleicht liegt es an der Farbe... Ich habe mich auf jeden Fall geärgert. Die dunkelrote Tasche sollte eigentlich für den Druiden des WPG sein. Nun musste die Tasche aber fertig werden und rosa war weder was für seinen, noch für meinen Charakter.
Also habe ich in meinen Färbemittel-Vorrat geschaut und gesehen, dass ich noch dunkelblaue Farbe hatte. Gut, überfärbe ich das Ganze und laufe Gefahr, dass ich eine violette Tasche bekomme - alles ist besser als rosa!

Als ich die Sachen aus der Maschine holte sah ich das Ergebnis: hellblau - wo war das rot hin verschwunden?
Gut, hellblau passte zumindest zur Najade, die ich spielte. Da musste der WPG halt eine der Taschen aus unserem Fundus nehmen.

Ich habe dann Gurtband in das Band eingezogen, das Ganze per Hand an die Tasche genäht, Druckknöpfe angebracht und fertig war die Tasche.

Für meine Najade war die Tasche einfach in blau aber zu schlicht.
Also habe ich Acryl- und Textilfarbe genommen und die Tasche bemalt. Manch ein DSA-Spieler kennt das Muster - es ist aus dem Liber Cantiones entnommen, wo es als Seitenzierde auftaucht.


Aber auch die Malerei war noch nicht genug - ich habe noch ein paar HotFix-Steine aufgesetzt.


Et viola: Fertig war die Tasche - von der ich dachte, ich würde sie nicht wirklich brauchen.
Letztlich war ich froh, eine Tasche dabei zu haben. Taschentücher, Allergie-Mittelchen, zwei große Muscheln als Trinkgefäße und so einiges andere wollten mitgeschleppt werden und da kam die Tasche ganz recht.

Freitag, 10. März 2017

Raubritter Gesucht!

Erstellungsdatum: Mai 2011


Das Vorstellung-Objekt heute ist für den Junggesellenabschied einer Freundin entstanden, die ich seit der Grundschule kenne.

Ich habe ein Foto des Bräutigams auf schwarz/weiß hin bearbeitet am PC, ausgedruckt und dann abgepaust auf Pergamentpapier. Dann kam schwarze Plakatfarbe zum Einsatz. (Diese Technik hatte ich zuvor schon für ein Doctor Who Plakat genutzt)


Auf dem Junggesellinnen-Abschied waren wir im Laufe des Tages auf einem Mittelalter-Markt. Natürlich stand ich per SMS mit dem WPG in Kontakt und er informierte mich, als die Männer-Gruppe den Markt ebenfalls erreichte.
Das war mein Einsatz als Ausrufer: Ich habe den Bräutigam als Raubritter ausgerufen. Wir hatten da eine große Zuhörerschaft und es rannten gleich ein paar Kinder und Halbstarke los, die den Raubritter suchten.
Bei der Ausrufung dämmerte es der Braut, dass sie wohl doch an diesem Tage ihren künftigen Gemahl sehen würde.


Die Halbstarken fanden dann auch den Bräutigam und brachten ihn zu uns. Belohnt wurden sie mit Kuchen und Küsschen auf die Wangen von der Braut.
Und der Bräutigam...? Der Raubritter wurde verurteilt und durfte sich nun zwischen dem Tode und Lebenslänglich "Haft" (in der Ehe) entscheiden. Er entschied sich, Wunder oh Wunder, gegen das vorzeitige Ableben und holte nun den Antrag nach, den er nie getätigt hatte und auf den die Braut immer gehofft hatte.
Der Junggessellenabschied des Bräutigams drehte sich in den Spielen vor dem Zusammentreffen darum, dass er gewisse Gegenstände als Hilfe für den Antrag erhielt (unter anderem einen Ring für sie).

Freitag, 17. Juni 2016

Verkupfertes Allerlei - ambientiges Licht auf Larp

Erstellungsdatum: Januar bis Februar 2016


Anfang April 2016 haben der WurzelPrinzGemahl und ich ein Larp für Freunde organisiert. Als ein Bestandteil des Larps gab es in der Region eine Kupfermine. Entsprechend musste viel Deko aus Kupfer in dem Gutshaus zu finden sein, welches bei dem Larp primär bespielt wurde.


Für die heute vorgestellten Sachen habe ich ein Kupfer-Puder verwendet, das mit einem Lack angemischt wurde. Die Mischung war wundervoll flüssig und verteilte sich ohne Schmieren. Die Kerzen-Halter und die Laterne sind einfach bestrichen und dennoch deckt das Kupfer-Pulver vollständig.


Die Kerzenhalter waren ursprünglich schwarz. Von dem Schwarz sieht man rein gar nichts mehr.

Die drei Kerzenhalter sahen dann in Aktion (auf dem Larp) so aus:





Den Wimpel habe ich bereits vorgestellt.

Freitag, 27. Mai 2016

Die Amtskette einer Ritterin

Erstellungsdatum: März 2016


Auf Larp braucht man als Adeliger für offizielle Amtshandlungen eine Amtskette. Auf Tanzbällen und Hofhaltungs-Cons sieht man immer zig Leute mit solchen Ketten rumlaufen.
Also brauchte auch die Ritterin, um deren Lehen-Inanspruchnahme es auf unserem Larp Anfang April ging, eine Amtskette.


Als Basis haben wir einen Hüftgürtel mit runden, verkupferten Elementen genommen. Eine der Kupferscheiben war größer, als die anderen. Darauf habe ich mit Acrylfarbe das Wappen des Lehens gemalt. Damit ein Anstoßen nicht gleich die Farbe abplatzen lässt, habe ich zwei Schichten mattes Sprühlack darüber gezogen.

Der Hüftgürtel war viel zu schmal, als dass er eine prunkvolle Amtskette hergegeben hätte. Also haben der WPG und ich die Kupfer-Elemente rausgenommen und mit anderen Kupfer-Kettengliedern verbunden. Damit wurde die Kette länger und macht mehr her, wenn sie an den Schultern befestigt getragen wird. Befestigt wird das Ganze mit Sicherheitsnadeln - so viel Luxus und Moderne gestehen wir uns auf Larp dann doch zu. Es ist letztlich doch Fantasy.


Die Kettenglieder haben uns lange Kopfzerbrechen bereitet: Wie biegt man Kettenglieder sauber auseinander und hinterher auch wieder sauber zusammen? Ein erster Versuch mit zwei Zangen ergab, dass wir damit die Kettenglieder von ihrer Verkupferung nahezu befreiten an den Stellen, an denen die Zangen ansetzten. Also fiel das weg. Und dann hatten wir gemeinsam eine Idee bzw. arbeiteten eine anfängliche Idee von einem von uns in eine umsetzbare Sache um: Mit zwei Schraubendrehern kann man Kettenglieder wunderbar öffnen und auch wieder schließen.
Nach einem ersten versuch mit dieser Technik war das Zusammensetzen der Kette dann eine Sache von einer halben Stunde. Das ging sogar so flott von der Hand, dass wir es "eben noch kurz" fertig gemacht haben, obwohl wir einen Tisch in einem Restaurant reserviert hatten. Das Essen-Gehen war dann von Euphorie begleitet, dass wir auch alles irgendwie noch rechtzeitig und ordentlich vor dem Larp fertig bekommen

Freitag, 20. Mai 2016

Das alte Lehenswappen auf Kupfer

Erstellungsdatum: Januar 2016


Vor einigen Wochen habe ich bereits zwei Wappen vorgestellt, die der WPG und ich für ein Larp von uns kreiert haben.

Das alte Wappen des Lehens sollte in der Deko des Hauses auftauchen - aber nicht zu aufdringlich.
Als mir ein Plastikteller im Kupfer-Look in die Hände fiel (Werbe-Weihnachtsgeschenken sei Dank), da wusste ich: Dieser Teller wird mit dem Wappen verziert.  


Eines schönen Nachmittags Anfang Januar dann saß ich am Couchtisch und habe das Wappen erst auf den Teller übertragen - da kein Bleistift auf dem Plastikteller hielt, habe ich es mit einer Nadel eingeritzt. Und dann habe ich Plakatfarben und Acrylfarben genommen und den Baum und die Mine mit Farbe versehen. Damit ich nun nich den ganzen schönen "Kupferteller" ausmalen musste für den Hintergrund, habe ich nur zwei Linien eingezeichnet, die die Farbe des jeweiligen Hintergrundes andeuten.

(Der Deko-Teller auf dem Larp an einer recht mitgenommenen Wand - für den Zustand des Hauses konnten wir als Orga ja leider nichts...)

Der Teller hing dann in einem Raum des Hauses, in dem so ein altes "Relikt" zu erwarten war: Er war das Geschenk eines Barones vor über einem Jahrhundert an den ansässigen Ucuri-Schrein gewesen. Das Prunkstück hing also im Schrein und wurde auch nicht abgenommen - wozu auch, wenn es doch schmückend ist.

Freitag, 13. Mai 2016

Stammbaum und Ahnenlinie einer Baronsfamilie

Erstellungsdatum: Dezember 2015 - März 2016


Bereits in den letzten Wochen habe ich von dem Larp berichtet, dass der WPG und ich ausgerichtet haben.
Wie beschrieben, musste eine Ritterin ihr Lehen in Besitz nehmen. Das Lehen war ehemals eine Baronie - bis der letzte Baron verstarb.

Natürlich muss in dem Adelssitz eines Lehens auch ein Stammbaum der ansässigen Familie hängen. Mitte bis Ende März habe ich also einen Stammbaum gemalt. Es ist mehr eine Ahnenlinie, für einen richtigen Stammbaum hätte ein Papier dieser Größe nicht ausgereicht.




Was ist zu sehen?
Ein Baum im Hintergrund, gemalt mit Plakatfarben. Der Baum war eine Sache von einem Abend. Er war bereits mit Bleistift vorgezeichnet. Farbe auf die Pinsel, nicht nachdenken, Bob Ross im Ohr und los gehts.
Der Stamm war in anderthalb Stunden gemalt, die Krone war dann auch binnen zweier Stunden dazu gekommen

Zu aller Erst habe ich einen Stamm und seine Krone grob mit dünnen Bleistiftlinien aufs Papier gebracht.
Die Namens-Plaketten habe ich als Schablonen in Pappe zugeschnitten und dann auf das Bleistift-bemalte Papier abgepaust. Schon vor der ersten Farbe der Farbe von Stamm und Baum kamen am Abend davor die Namen in die Plaketten. Hierfür habe ich einen Tusche-Roller genutzt.
Die Plaketten selbst sind (nach der Farbarbeit für Stamm und Krone) mit goldenem Lackstift gerahmt.


Nun ergab sich das Problem, dass die Ahnenlinie, den wir zu Papier bringen wollten, zu lang war für das zur Verfügung stehende Papier. Also habe ich die Ahnenlinie nicht stringent von unten nach oben durchgezogen, sondern sie teilweise versetzt angeordnet.
Um das darzustellen (wir haben ja keine Jahreszahlen in der Ahnenlinie - sonst hätten die Plaketten noch größer sein müssen), habe ich eine Liane eingezeichnet. Diese Liane kennzeichnet auch die Nebenlinien - die Geschwister der jeweiligen Barone.

Das Unendlichzeichen zeigt an, welche Personen verheiratet sind. In der Ahnenlinie sind ein paar Hinwiese auf die Familiengeschichte der Barone eingestreut. So gibt es einen Herrn, der zwei mal verheiratet war. Es gibt einen Nachnamenswechsel von "Machir" zu "Komein" und jede Menge bescheuerter Namen. Auch gibt es Hinweise auf die Abstammung der Eingeheirateten und damit Verweise auf die größere Politik in unserem Larp-Land. Der letzte Baron war Junggeselle und hat keine Nachfahren gezeugt, der Stammbaum endet mit ihm - auch wenn mal jemand vorausschauend weitere Plaketten gezeichnet hat. All diese Sachen waren Andeutungen auf die Geschichte des Lehens und Hinweise, die man im Plot ggf. nutzen konnte.

Das Papier ist auf eine Holzplatte mit Heißkleber geklebt. Damit die Holzplatte sich schön in den "Baum" einpasst, habe ich sie grün gestrichen. Der umgebende Rahmen ist verkupfert. Hier habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Blatt-Metall angewendet. Vielleicht war der Rahmen zu Zier-lastig, vielleicht bin ich einfach zu grobmotorig: Blatt-Metall und ich sind keine Freunde geworden. Der Kleber ist mir zu klebrig und das Blattmetall reißt einfach viel zu schnell. Und wenn das Blatt einmal auf dem Kleber aufliegt, dann bekommt man es nicht mehr ab - was hab ich nicht geflucht über meine bescheuerte Idee Blatt-Metall zu verwenden. Die Kupfer-Arbeiten habe ich im Dezember 2015 gemacht - dann stand der Rahmen sehr lange rum, bis Ende März endlich das Bild in den Rahmen kam.

Anekdote am Rande:
In die Namen der Ahnen habe ich eine unserer DSA-Heldentruppen eingebaut. Die Namen habe ich teilweise verfälscht, damit nicht die Spieler auf dem Larp so offensichtlich über meine Ideenlosigkeit stolpert, was Namen anbelangt.
Als ich die Namen für die Ahnen zusammengeschrieben habe, sagte ich zum WPG, dass ich wohl nie, nie, nie irgendeinem armen Kind einen Namen geben dürfe. Da lachte er. Tags drauf, als er die Namen dann durchlas, da gab er mir Recht.

Freitag, 6. Mai 2016

Karten eines Lehens und der Hauptortschaft

Erstellungsdatum: Ende März 2016

Auf dem Larp aus dem Hause Gnom Anfang April haben wir, der WPG und ich, so einiges an Deko gebastelt. Wir mussten schließlich ein ganzes Haus so dekorieren, dass es bewohnt aussah.

Was ist wichtig auf einem Larp zu wissen?
Wie die Umgebung aussieht! Und zwar nicht bloß die direkte Umgebung (die erkundet man per Pedes spätestens Samstags) sondern die weitere Umgebung.
Also habe ich zwei Karten gemalt.

(Impression der Karten an einer Kork-Wand im bespielten Haus.)

Karte 1:
Eine Karte über das komplette Lehen - mit den beiden Ortschaften und einzelnen Gehöften, die keiner Ortschaft angeschlossen sind. Mit Straßen, Wegen, Flüssen, Seen, Bergen, Wäldern und Wiesen.


Grundiert habe ich mit einem feuchten Schwamm, den ich dann in Plakatfarben getunkt habe.
Als nächstes kamen die Berge dran: Ich hatte sie erst schön hinbekommen, habe dann aber versucht noch etwas mehr "Pfiff" in die Sache zu bekommen und es damit versaut. Jetzt sind die Berge eine Korrektur des Versauten - aber letztlich hat sich ohnehin kaum jemand die Karten so genau angesehen auf dem Larp. Sie waren da und das war gut so. Aber wie genau sie ausgearbeitet waren, das ist vermutlich nur einer Person aufgefallen - und diese Person ist eine Göttin am Pinsel.


Als nächstes habe ich die Wald-Bereiche gemalt. Die Wege und Flüsse habe ich ausgespart und erst später eingezeichnet.


Zum Schluss habe ich die Häuser-Ränder mit Lackstift nachgezogen und die Beschriftungen ebenfalls mit Lackstift aufgebracht. Die goldene Linie, die sich durch die Karte zieht, ist die Markierung der Grenze zu den Nachbarlehen.


Karte 2:
Diese Karte ist eine "Detailkarte" der Ortschaft, in der wir das Larp spielen ließen. Darüber war den NSC Darstellern klar, wo sie wohnen und wer ihre Nachbarn sind. Die SC konnten sich orientieren und alle wussten, worüber sie reden.


Die Karte habe ich wenige Tage vor dem Larp gezeichnet, so dass man ihr den Zeitmangel gewissermaßen ansieht: Ich habe weder Türen noch Fenster an die Häuser gemalt. Die waren aber für die Botschaft auf der Karte an sich nicht wichtig. Wichtig war, dass jeder wusste, was wo zu finden ist.

Das genutzte Papier der Karten haben wir oben und unten in zwei halbe Rundhölzer eingeklebt. Die Rundhölzer haben wir bearbeitet, teilweise mit Kupferfarbe bemalt, teilweise mit dunkelbrauner Farbe bemalt, teilweise mit Blatt-Kupfer bezogen.
Dadurch hingen die Karten auf dem Larp schön an der Wand und rollten sich nicht auf oder wehten weg, wenn jemand daran vorbei ging.
In die obere Holzfassung habe ich Nägel eingeschlagen, an denen wir Kettenglieder zur Aufhängung befestigt haben.

Freitag, 15. Januar 2016

Der preisgekrönte orange Mantel einer Aves-Geweihten

Erstellungsdatum: 2008

Als ich auf Larp meine Aves-Dienerin anfing zu spielen da hatte ich einige Ideen an Kleidung, die sich als nicht ganz so berauschend herausstellten (so wie der lila Mantel alias lila Kartoffelsack).
Der Ersatz für den "Sack" war dann ein taillierterer Mantel, der mit Karos versehen werden musste. Ja, er musste damit versehen werden, denn der Mantel sollte gut zu dem Patchwork-Rock passen.


Als Schnittmuster habe ich Simplicity 7075 verwendet, dabei aber diverse Modifikationen vorgenommen:
Die Ärmel sind ab der Ellbeuge geöffnet und laufen spitz zu. Auf den Ärmeln sind kleine Karos appliziert, ebenso auf dem Rock-Stück.
Der Mantel ist ein Mantel und eben kein Kleid, ich habe also die Öffnung von hinten nach vorne verlegt und Tasseln angebracht.


Auf dem ersten Larp, auf dem ich mit diesem Mantel war (er war so gerade noch rechtzeitig fertig geworden dafür), da wurden diverse Sachen prämiert. Es gab Wettbewerbe für alles und jeden: Für den schönsten Hut, für den besten Schwertkämpfer, für die schönste Minne, für den besten Bogenschützen, für die schönste Kleidung und so einiges mehr. Ich habe mich für den Kleidungswettbewerb angemeldet und den Patchwork-Rock sowie den Mantel getragen. Die drei-Köpfige Jury aus Adligen und Götterdienern hatte ich dann von meiner Kleidung überzeugt, als ich mich vor ihnen einmal schwungvoll gedreht habe.


Der Mantel ist mit den Jahren gewachsen. Die Karos auf dem Rücken gab es anfangs nicht. Da der Stoff aber mit der Zeit dünn wurde und an einer Stelle ein Loch abzusehen war, habe ich diese sechs Applikationen aufgesetzt.


Viele Larps wird dieser Mantel nicht mehr überleben, inzwischen beginnen die Tasseln aus dem Stoff zu reißen. Er gefällt mir aber so gut, dass ich ihn vermutlich fast so noch einmal wieder nähen werde.

Freitag, 20. Februar 2015

Schöner Einkaufen - Die Aachen-Tasche

Erstellungsdatum: April 2012


Einkaufstaschen aus Stoff sind toll. Aber irgendein Logo von irgend einer Firma/Organisation mit sich herumzuschleppen ist nicht toll.
Aus diesem Grund habe ich meinen Eltern eine Tasche bemalt. Ich habe meine Residenz in der Kaiserstadt Aachen und dementsprechend habe ich die Tasche gestaltet.

Auf einer Seite ist der Verlauf des Daches vom schönsten Dom der Erde zu sehen (vom Rathaus aus blickend):


Auf die andere Seite habe ich das Karls-Signum aufgemalt:


Jetzt können meine Eltern überall zeigen, wo ihre Tochter wohnt und lebt.

Eigentlich wollte ich heute beginnen zu zeigen, was ich seit Dezember in meiner Freizeit gemacht habe. Doch leider habe ich in der vergangenen Woche noch nicht die Zeit gefunden die Bilder von den Sachen ordentlich zu sichten und dann auch noch vernünftige Postings zu verfassen. Was also hab ich genäht? Und warum eigentlich ist die letzte Woche so von Bedeutung? All dies erfahren Sie nach der üblichen Wochenpause in dem bekannten Medium, dem Freitags-Blog der Wurzelgnomität.
Als Hinweis kann ich aber jetzt schon sagen:
"Steam me up, Doktor Immhauser!"
und "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Steampunk eingestellt."

Freitag, 24. Oktober 2014

Türschilder für die kleinen Leute

Erstellungsdatum: Juni 2014


Es war einmal...

im Sommer 2014 hatten drei liebe kleine Leute im Umfeld der Wurzelgnomität Geburtstag und Ihro Kleingeboren überlegte hin und überlegte her, was sie den drei kleinen Freunden schenken könnte. Das Problem wurde drängend als eines Tages die drei kleinen Leute an der Tür schellten und die Gnomität nebst Gemahl auf ein rauschendes Geburtstagsfest einluden.
Da verfiel die Gnomität in Grübelei und Gram, denn ihr fiel nicht ein, was ein Mini-Mensch so brauchen könnte. Und irgendetwas kaufen kam nicht in Frage.
Da kam die liebste Freundin der Welt des Wegs und sah die Gnomität grübeln.
"Ei, Wurzelgnom, was schaust du so nachdenklich aus?", fragte sie.
"Ach weh", klagte die Gnom, "die kleinen Leute haben Geburtstag und ich bin auf ihre Party eingeladen. Doch was soll ich ihnen schenken?"
Sie überlegten nun zu zweit. Da kam der Freundin die Idee: "Ich selbst hatte als Kind ein Türschild mit meinem Namen. Daneben war eine Prinzessin gemalt."
Die Gnomität sprang auf, umarmte die Freundin und drückte ihr einen Kuss auf die Wange. Schnell wie der Wind eilte sie davon, denn sie musste sich sputen. Der Tag des Festes stand an und es gab noch viel zu tun.

Und so geschah es, dass Ihro Kleingeboren zwar Material und Idee hatte aber das Fest kam und die Geschenke begonnen doch nicht fertig gestellt waren. Etwas bedrückt ging die Gnomität zu den Einladenden und beichtete ihnen, dass sie noch nicht fertig sei. Doch die kleinen Leute nahmen dies generös auf und beschwichtigten die Gnomität. Erleichtert feierten Gnom und Gemahl nebst liebster Freundin und vielen weiteren märchenhaften Gästen den Geburtstag.

In den nächsten freien Tagen aber schloss sich die Gnomität in ihrer Kammer ein und malte und malte und malte.
Und schließlich war sie fertig - ganz ohne die Hilfe von Rapunzel oder anderer fieser Gesellen, die ihr des Nachts die Aufwartung machten und Hilfe anboten. Sie wollte diese Geschenke ganz alleine fertig stellen, auch wenn ihre Hände zum Ende hin schmerzten.

Die kleinen Leute freuten sich als die reumütige Gnomität ihnen verspätet die Geschenke brachte.

Und da sie nicht gestorben sind, freuen sie sich noch heute...
...naja, nicht ganz. Der Gnom hatte den drachengroßen, bösehexen Fehler gemacht und die Bilder nicht in Geschenkpapier verpackt. Die kleinen Leute fanden das gar nicht gut.


Die harte Realität...

Hier nun sind Bilder zu sehen, die die Schilder noch ohne Namensbuchstaben zeigen. Die Buchstaben selbst sind Spiegelbuchstaben, die ich auf die freien Flächen neben den gemalten Drachen aufgeklebt habe.

Genutzt habe ich flache Leinwände, Plakafarben, Lackstifte und einen dünnen Edding. Die Vorlagen für die Drachen habe ich von der Internetseite BilderZumAusmalen.com

Nummero 1:
Der gold-umrandete Drache auf türkisem Meeresboden:


Nummero 2:
der blau-rote Drache auf Sonnenuntergangs-Himmel.


Nummero 3:
Der Teufelchen-Drache auf rosanem Himmelsgrund: