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Mittwoch, 29. Oktober 2025

Hexagondecke - das Virus im schwarz-grünen Forum....

Erstellungsdatum: 2015 - 2025

Kurz vor 2015 begann im grünen Forum (inzwischen Nähkromanten) das Hexagon-Patchwork Fieber. 2014 habe ich einen Wandschmuck gefertigt, der auch immer noch über der Couch hängt - allerdings im Eigenheim und nicht mehr in der Mietwohnung.

Im Winter danach (2015 auf 2016) begann ich dann eine Patchwork-Decke aus Hexagonen.

Ich habe brav am PC  erst ein Konzept erarbeitet und mich dann daran gemacht, die Hexagone zu beziehen. Das Patchwork ist ein Paper-Piecing. Hat den Vorteil: Der Stoff wird erst auf Form gebracht, indem er auf Papier genäht wird. Hat den Nachteil: Vor der eigentlichen Arbeit bezieht man einfach nur Papier... 

Diese Arbeit war verhältnismäßig schnelle erledigt in nur wenigen Monaten. Danach ging es daran, die Motiv-Einzelteile zusammen zu nähen. Dazu legt man zwei Hexagone rechts auf rechts und näht am Rand entlang. Alles mit der Hand wohl gemerkt.

Und damit erstellt man dann mit und mit die ganze Decke nach der vorher überlegten Muster.

Das hatte ich im Winter 2017 auf 2018 erledigt.

An sich für ein Patchwork-Top (Top = Vorderseite der Decke) eine gute Zeit.

Die Stoffe für die Rückseite waren auch längst da und zugeschnitten. Da die Decke breiter ist als eine normale Stoffbahn, musste ich auch hier ein Patchwork einsetzen. Das Rückseiten-Patchwork sollte mit der Nähmaschine erstellt werden.

Hier gab es auch ein Konzept. Ich hatte am PC sogar die Quilting-Nähte eingetragen: 

 

Das Top war fertig, die Rückseite war zugeschnitten, die Stickgarne für das Quilting und das Volumenvlies waren gekauft...

Ja und dann lag das Projekt über Jahre - es kamen Ballkleidungen, ein Hauskauf und Umzug, 2 Jobwechsel und einfach "das Leben" dazwischen. Und immer nagte im Hinterkopf dieses Projekt.

Anfang 2025, als ich krankheitsbedingt eine größere OP recht spontan durchgezogen habe und danach letztlich fast 6 Wochen krank geschrieben war, da kam dann das Projekt einfach wieder in den Kopf. Ich habe also in 2 Tagen die Rückseite ge-patchworkt. Das Volumenvlies ist ein Baumwollvlies, das dünn ist aber genug Volumen für ein hübsches Quilting gibt.

Ich habe fast 3 Wochen täglich mit der Hand gequiltet. Das heißt: Ich habe Vorderseite, Vlies und Rückseite mit othogonalen Stichen miteinander verbunden und bin damit dem Muster gefolgt. Vor dieser Arbeit hatte ich den meisten Graus und deswegen lag das Projekt so lange. 

Bein reinzoomen erkennt man dann auch die Hand-Quilting-Nähte als leichtes Muster auf der Rückseite.

Jetzt ist die Decke fertig und im Sommer habe ich Fotos im Garten gemacht. Die Decke ist  über 2,20 m hoch. Man sieht also höchstens die Fingerspitzen des WurzelPrinzGemahls, der diese Decke hoch hebt und trotz gestreckter Arme nicht ganz hoch gehoben bekommt.

 

Nach 10 Jahren Dauer, von denen letztlich nur 1,5 Jahre wirklicher Arbeit darin stecken (alles nach Feierabend, am Wochenende und dann in der Krankheits-Zeit) ist das Hexagon-Fieber ausgestanden und kuriert - und entgegen der Planung wurde es noch nie genutzt. In der Wohnung (in der wir bis 2018 wohnten) zog es so krass, dass ich die Decke für gemeinsame Abende auf der Couch angefangen habe. Im Haus ist es wesentlich besser gedämmt und wir brauchen kaum noch Decken. Aber hey, wer weiß wozu die Decke noch irgendwann dienen wird...

Diese Decke ist mein größtes Langzeit-Projekt bislang - noch länger (bislang) als das eigene Haus. Aber sie ist endlich fertig und ich bin stolz darauf, sie final nicht in andere Hände zum quilten gegeben zu haben sondern alles selbst gemacht zu haben!

Freitag, 10. Juni 2022

Gestickte Postkarten

 

Erstellungsdatum: Ende Dezember 2021


Für zwei ganz liebe Leute wollte ich besondere Postkarten als Überraschung versenden. Da die beiden auch handwerklich aktiv sind, kam für mich keine gekaufte Karte in Frage. Ich habe mich also daran gesetzt und Karten "bestickt". Das Motiv habe ich erst am PC bearbeitet, dann die Stich-Punkte auf das Papier übertragen und mit der Nadel Löcher vorgestochen. Zuletzt dann habe ich die Fäden durch die Pappe gezogen.

So sehen meine ersten gestickten Postkarten nun aus:

Da die Karten Anfang Januar eintrudeln sollten, habe ich ein wenig versucht das Winterliche als Motiv einfließen zu lassen und dennoch gewisse Vorlieben der beiden zu bedienen.


Die Überraschung ist auf jeden Fall gelungen und ich habe eine neue Handwerkstechnik für mich entdeckt.

Freitag, 6. März 2020

Maske und Tasche zum Blumen-Ballkleid

Erstellungsdatum: März - April 2013


Letzte Woche habe ich bereits ein Accessoire für ein Ballkleid zum Thema "Frühling" vorgestellt.
Heute stelle ich die passende Maske vor. Der Ball, für den ich das Gewand genäht und gebastelt habe, war ein Maskenball.



Ich habe im Bastelladen eine einfache weiße Textilmaske mit Verstärkung gekauft und an den "Druckstellen" noch etwas weißen Filz dahinter geklebt. Nichts ist schlimmer als ein drückendes, störendes Etwas bei einem Ball.


Die Maske habe ich dann mit Perlen bestickt und an den Bändern zwei Blumen aus Satinband angebracht. Diese Blumen tauchen sowohl im Schmuck als auch auf dem Kleid mehrfach wieder auf.


Zudem hatte ich natürlich auch eine passende Tasche für das Kleid genäht.
Die Tasche besteht aus Stoffresten des Kleides.
Der Schnitt für die Tasche ist mir keineswegs geglückt und ich bin auch nicht zufrieden damit aber ich hatte vor dem Ball keine Zeit noch eine neue Tasche zu nähen. Diese hier ist ohnehin nur so gerade noch rechtzeitig fertig geworden.


Die Knöpfe sind auch die, die im Ballkleid Verwendung gefunden haben. Die Blumen sind ebenfalls auf dem Kleid wiederzufinden.



Ich habe für das Kleid und die Accessoires ziemlich viele Satinband-Blümchen gebastelt. Daher musste es eine schnelle herzustellende Blume sein, damit ich in einer ausreichenden zeit diese "Massenproduktion" bewerkstelligen konnte.
Im nachfolgenden Bild sieht man die recht einfachen "Blüten", die ich in zwei verschiedenen Größen gebastelt habe:


 Das hier sind die größeren Blüten in ihrer Gesamtanzahl (ich habe keine Ahnung mehr, wie viele Blüten ich gebastelt habe):


Und nachfolgend sieht man die Blüten, die ich zweifarbig gebastelt habe. Die Relation der Innenblüte zur Außenblüte ist genau die Relation, die im ersten Blütenbild zwischen großen und kleinen Blüten existiert. Bei der Maske (ganz oben) sieht an die Gesamtgröße einer solchen Blüte. Das war an sich eine recht friemlige Arbeit.



Freitag, 28. Februar 2020

Stickerei auf einem Taschentuch

Erstellungsdatum: März - April 2013

 
Im Frühling 2013 hatte ich mich auf einen Tanzball angemeldet. Der Tanzball ist im Rahmen einer Larp-Veranstaltung gewesen und getanzt wurden "historische" Tänze. Wer sich mehr für das Thema interessiert, der kann sich beim Saltatio e.V. informieren (das ist der Verein, bei dem ich noch zu prä-Vereinszeit das Tanzen begonnen habe zu lernen und bei denen ich Mitglied bin).


Der Tanzball hatte den Titel "Frühlingsball" und ich hatte den Ehrgeiz ein neues Ballkleid zum Thema Frühling zu nähen.

Das Kleid selbst stelle ich zu einem späteren Zeitpunkt vor, heute geht es um ein Accessoire: das Taschentuch!


Ich finde es immer sehr stimmig, wenn zum Gewand passende Accessoires mitgeführt werden. Sei es passender Schmuck, ein passender Fächer oder eben auch ein passendes Taschentuch - das dann notfalls die Dame einem Herrn als Pfand geben (also quasi schenken) kann.


Da das Ballkleid an sich weiß war, ein hellgrünes Überkleid hat und auf dem Kleid in den Regenbogenfarben Blumen aufgebracht waren, habe ich auch das Taschentuch passend bestickt.

Freitag, 21. Februar 2020

Eine Festival-Wimpelkette als Hochzeitsgeschenk

Erstellungsdatum: Anfang bis Mitte September 2019


Zur Hochzeit von zwei ganz lieben Freunden hatten der WPG und ich eigentlich schon alles zusammen - wir haben uns um das Gästebuch gekümmert und noch um andere Kleinigkeiten. Und dann kam die Braut um die Ecke und hatte die Idee, jedem Gast ein Armband mit Jeans-Herz zu basteln. Aus der unausgegorenen Idee wurde dann nichts, dafür hat sie dann Festival-Bändchen gestaltet und geordert.




Sie hatte ja irgendwie an Jeans Interesse gefunden. Mein Kopf löscht sowas ja nicht einfach sondern wälzt so eine Info im Hinterstübchen herum. Als ich beim Joggen dann an einem Haus vorbei kam, in dessen Fenstern eine Wimpelkette hing, da wars dann so weit. Ich hatte eine Idee und musste sie umsetzen.



Die Namen der Heiratenden und das Datum waren schnell auf Jeans gestickt (natürlich per Hand!) und alle Wimpel wurden zugeschnitten. Als "Leerzeichen" und für die Rückseiten hatte ich Schottenkaro-Stoff geholt. Die beiden sind gerne drüben im schottischen in Urlaub...


Die Wimpelkette haben wir dann, bevor das Brautpaar zur Trauung kam, in den Räumlichkeiten der Feier aufgehängt.



Jetzt nach der Hochzeit können sie die Wimpelkette für den Garten oder für Festivals nutzen.

Freitag, 10. Januar 2020

Keep Calm and...

Erstellungsdatum: September 2018 bis April 2019

Kurz bevor wir unser Haus übergeben bekamen und damit Renovierungsarbeiten anstanden, habe ich mich an ein Stickbild gesetzt. Das Stickmuster und das Garn hatte ich schon seit Jahren zu Hause. In meinem Kopf bildete sich die Idee, dass ich das Stickbild ja dann in den Eingangsbereich des Hauses hängen könne.


Ich habe das Stickbild tatsächlich für meine Verhältnisse enorm schnell fertig gestickt. Man muss beachten, dass wir in der "Zwischenzeit" den Umzug gestemmt haben und das Haus renoviert haben.
Das Bild ist in etwa DIN A4 groß und ja, ich habe alle Kreuze gestickt, da gibt es keine ausgelassenen Stellen. Ich mag diese Stickbilder nicht sonderlich, wo der einfarbige Hintergrund frei gelassen wird und man den Zählstoff sehen kann. Zudem hat das Stickmuster in der "Freifläche" fünf verschiedene Farben vorgesehen, um die Blutspritzer schön darzustellen. So konnte ich mich auch richtig austoben.


Das Stickbild habe ich danach auf ein Stück Pappe gezogen und die umgeschlagenen Stoffstücke fest miteinander verbunden, so dass das Bild selbst auf Spannung ist.


Das Bild lag gerahmt eine Weile im Keller - bis wir im Herbst 2019 ein anderes Bild aufhängten und ich mich dieses Stickprojekts erinnerte.

Freitag, 27. Juli 2018

Ein Regenbogen als Krabbeldecke

Erstellungsdatum: Juli 2017


Einer meiner Kollegen ist Vater geworden.
Bei uns im Büro sammeln wir zu so freudigen Anlässen und geben eine Kleinigkeit bei einer befreundeten Näherin in Auftrag, das wir dann dem Kind schenken.
Da ich nun aber schon eine Weile im Büro bin und dieser Kollege mir gegenüber sitzt, habe ich diesmal angeboten, etwas für das Kind zu nähen. Ich glaube es ist nicht gerade besonders kreativ eine Krabbeldecke zu nähen aber mir fiel nichts besseres ein...



Ich habe diesmal nur Sachen genutzt, die ich ohnehin in meinem großen Vorrat an Stoffen und Material hatte. Es ist diesmal also nichts extra gekauft worden. Mein Stoffschrank dankt es mir - und nicht nur der. Denn alles, was ich nun los werde, muss beim nächsten Umzug nicht eingepackt, transportiert und wieder ausgepackt werden...

Die Rückseite (Bild unten) ist ebenfalls ein Stash-Stoff und selbst das Vlies und das Schrägband für den Rand hatte ich noch hier. 
 

Ich habe auf 7 Farben zurückgegriffen, denn 7 Buchstaben hat der Name des Kindes und sein Name sollte im Mittelpunkt der Decke stehen. Der Name ist natürlich per Hand gestickt.



Mit den sieben Farben habe ich dann einen Regenbogen-Farbverlauf von der linken oberen Ecke der Decke zur rechten unteren Ecke der Decke hergestellt. Die Quadrate sind in sich selbst wieder Patchwork. Die Farben rot und lila haben die gleiche Patchwork-Aufteilung bekommen. Orange und blau sind ebenfalls in der gleichen Machart und die Farben gelb und türkis haben die gleiche Patchwork-Art erhalten.



Die Quiltnähte verlaufen um die Patchwork-Ecken herum auf dem schwarzen Stoff.
Ursprünglich wollte ich kein schwarz verwenden sondern beige oder grau. Mit dem schwarzen Stoff als Rahmen für die bunten Ecken kamen die Farben aber viel besser zur Geltung, weswegen ich dann doch schwarz genommen habe. Rückblickend und die Fotos betrachtend bin ich sehr zufrieden mit der Farbwahl.




Die Decke ist etwa 1,20 x 1,20 m groß - also groß genug als Krabbeldecke, wo auch der ältere Bruder mit draufsitzen kann.


Meine Kollegen fragten mich dann im Nachgang, wie lange ich für die Decke gebraucht habe.
Puha, ich glaub der Entwurf und der Farbverlauf haben die meiste Zeit gefressen: ca. 4 Stunden
Zuschneiden: ca. 2 Stunden
Patchwork-Quadrate nähen: 4 Stunden
Sticken: 3 Abende auf der Couch beim fernsehen - wenn ich da konzentriert dran gesessen hätte, hätte das wohl nur 3 Stunden benötigt
Top (Vorderseite) fertig nähen: ca. 1 Stunde
Quilten und Rand einfassen: ca. 3 Stunden
Da kommt schon einiges zusammen...

Freitag, 5. Mai 2017

Ein Band sie zu Binden

Erstellungsdatum: Oktober 2014


Für die Larp-Hochzeit meines Haupt-Charakters mit dem Haupt-Charakter des WurzelPrinzGemahls benötigten wir ein wichtiges Utensil.
Die Ehe heißt in unserem Larp-Land "Bund des Lebens" oder das "Lebensband eingehen". Diese Redewendung hat mich an das Bandritual bei kirchlichen Hochzeiten erinnert. Ich habe als Gast auf einigen (realen) Hochzeiten gesehen, dass der Priester seine Stola um die Hände des Brautpaares schlingt oder Kinder nach dem Eheversprechen Seidenbänder zum Brautpaar bringen, das von Trauzeugen oder Priester um deren ineinandergelegte Hände gebunden werden.


Dieses  Bandritual haben wir für die Larp-Hochzeit übernommen.
Für das Band haben wir gedrehte Kordel verwendet.


Die Enden des Bandes drehten sich auseinander, wie das so üblich ist bei diesen Bändern. Ich wollte jetzt kein Klebeband zum Sichern der Enden für das Larp verwenden. Also habe ich aus Stoff Kappen für die Enden gebastelt, die ich mit der ahnd auf diese Enden aufgenäht habe.


Diese Kappen wiederum habe ich mit dem Unendlichkeitszeichen versehen. Aufgestickt habe ich die Zeichen mit Nähgarn.
Die Farben lila und rot sowie das Unendlichkeitszeichen sind in unserem Larp-Land dem Gott der Liebe und Liebenden zugeordnet. Das Band wurde dann auch nicht verknotet sondern im Unendlichkeitszeichen um die Hände des Brautpaares geschlungen.

Freitag, 28. April 2017

Gastgebergeschenke - die Verpackung

Erstellungsdatum: September und Oktober 2014


Es war einmal...
ein mächtiger Magier, der nur seine Studien allein kannte und nicht rechts und nicht links des Wegs blickte auf den Pfaden der Forschung.
Und es war einmal eine Geweihte des Aves, die viel rechts und links des Wegs blickte auf den Pfaden des Gottes, die sie beschritt. Die beiden begegneten sich. Es dauerte nicht lange, da entfachte in der Geweihten eine Flamme aus Zuneigung und vielem mehr für den Magus. Der Magier jedoch forschte weiter und sah das, was geschah nicht.
Es bedurfte vieler zärtlicher und ernster Worte, bis die Geweihte ihren Schwarm so weit hatte, dass auch in ihm eine kleine, zaghafte Flamme begann zu brennen. Und letztlich war es um beide geschehen. Dieser Prozess hatte nun schon kostbare Jahre verschlungen.

Eines schönen Tages und völlig unerwartet (wir sind ja im Märchen), machte der Magus seiner Geweihten einen Heiratsantrag. Sie willigte ein und freudig plante(n) sie den Tag des Bundes.

Ihr heiratet?
Jaaaa, der Magus ist der Wurzelprinzgemahl und die Geweihte ist mein alter Ego. Unsere Larp Charaktere haben irgendwie zueinander gefunden und die Hochzeit musste natürlich im Rahmen eines Larps gefeiert werden. Da der WPG und ich nun aber auch außerhalb des Spiels schon einige Jahre verheiratet waren und die Gäste vor den Überlegungen bewahren wollten, was sie dem Paar schenken wollten, haben wir kurzerhand für unser Larp-Land folgendes entscheiden:
Gastgebergeschenke sind hier üblich!


Wir haben für jeden Gast ein kleines Geschenk vorbereitet. Hier vorstellen möchte ich die "Verpackung", denn jedes Geschenk wurde in einem bestickten Beutelchen überreicht.
In unserem Larp-Land Aremia ist für die Liebe der Gott Levtan zuständig. Die Farben, die ihm zugeschrieben werden, sind rot und violett in allen Facetten. Das Zeichen, das häufig für ihn verwendet wird, ist das Unendlichkeitszeichen, welches ja kein Ende kennt (wie die Liebe) aber zwei Flächen in sich trägt, die miteinander über die Linien verbunden sind (zwei sich liebende Menschen).


Ich habe einige (viele) Abende daran gesessen und die Stoffstücke bestickt und später dann vernäht und zu Beutelchen gemacht. Aber in Vorfreude auf das kleine Larp habe ich es gerne gemacht und so verschenkt man ja auch IT schöne Erinnerungen und Accessoires.


Freitag, 14. April 2017

Regenbogen-Stickereien ohne Anlass

Erstellungsdatum: Mitte 2013


Ich hatte Lust zu Sticken - einfach so. Irgendwas schönes sollte es werden.



In den Tiefen des Internet bin ich auf ein schönes Motiv gestolpert - ich finde leider nicht mehr wo.
Für jede "Blume" habe ich drei verschiedene Abstufungen einer Farbe genommen und dann lustig drauf los gestickt. Ich hatte in Gedanken, dass ich die Stickereien irgendwie für meinen Larp-Charakter nutzen würde, also habe ich die sechs Farben des Regenbogen bedient.



Die Stickereien habe ich bislang noch nicht eingesetzt. Ich finde keinen passenden Anlass beziehungsweise kein passendes Textilstück, bei dem ich diese Stickereien einsetzen könnte.


Also wohnen sie derzeit mit vielen unfertigen Stickereien in einer Kiste und harren der Dinge, die da kommen.


Ich hatte mal die Idee, sie auf einem Cape einzusetzen. Mal sehen, was daraus wird.

Freitag, 17. Februar 2017

Ein irischer Frosch

Erstellungsdatum: September/Oktober 2012


Letzte Woche habe ich einen Hausanzug für den WurzelPrinzGemahl vorgestellt. Heute möchte ich meinen parallel dazu entstandenen Hausanzug vorstellen.

Eine so krasse Farbe wie das Orange des Astronauten-Hausanzugs wollte ich nicht tragen. Zudem wollte ich einen zweifarbigen Hausanzug haben. Ich habe mich für zwei Grüntöne entschieden. Der WurzelPrinzGemahl hat meinem Hausanzug dann den Kosenamen "Frosch" gegeben.

Das Oberteil ist nach einem Schnittmuster aus einer Burda-Zeitschrift entstanden. Die Känguru-Tasche ist selbst dazu gebastelt.
Hier ein Bild vom Probe-Anziehen - es fehlen noch die Bündchen an den Ärmeln.


Die Bündchen sind keine einfachen Abschlüsse geworden, sie gehen bis zur Hälfte der Handfläche und haben Daumenlöcher - ein Hausanzug mit angebauten Pulswärmern.


(Die Hose auf dem obigen Bild ist im Übrigen meine GreenWar-Hose.)

Die Hose ist nach dem Burda Schnittmuster 8462 entstanden. Sie hat natürlich auch zwei große Taschen, die aber auf Grund der Gleichfarbigkeit des Stoffes zum Beinstoff nicht gut sichtbar sind auf den Bildern.


Das Ganze auch von hinten:


Und einmal von der Seite:


Ich fand den Anzug so noch sehr schlicht und kam dann im Nachhinein auf die Idee, die Känguru-Tasche zu besticken. Ich habe mir dafür einen keltischen Knoten ausgesucht, den ich aus einem farbwechselndem Grün und einem farbwechselndem Braun aufgestickt habe. Dadurch, dass ich auf den fertigen Pullover gestickt habe, ist das Muster nicht ganz gerade geworden.
Wegen des Musters nenne ich den Hausanzug nun "irischer Frosch".


Zudem klaffte der schöne Halsausschnitt und Kapuzenansatz immer so weit auf, dass ich doch kalt bekam. Also habe ich eine kleine Schließe angebracht, die ich in meinem Schließen/Knopf-Sortiment hatte.


Im Gegensatz zum Hausanzug des WPG trage ich meinen gar nicht mehr. Ich habe ihn einen Winter wieder besseren Wissens immer wieder getragen, danach wurde es mir zu viel. Ich vertrage das Fleece nicht auf meiner Haut an Schultern und Armen. Hätte ich um diese verheerende Wirkung gewusst, ich hätte ein teureres Vlies gekauft, das zu 100% aus Baumwolle gewesen wäre.